Einige Änderungen hat es beim RSC Vienna gegeben. Da wir einer der glücklichen 3. sind, die aufsteigen durften, befinden wir uns nun in der 1. Klasse. Eine spannende Aufgabe steht uns also bevor und man ist gespannt, ob wir uns behaupten können.
Auch am spielerischen Sektor hat sich einiges geändert. Frank Sucher hat uns schon im Frühjahr verlassen, ein Dank nochmal für seine Arbeit, die er ausserhalb des Platzes für den Verein vollbracht hat. Viel Glück nun bei seiner neuen Aufgabe als Nachwuchstrainer.
Daneben haben wir aber einige Neuzugänge zu vermelden: Flo Gösenbauer, der junge Bruder von Patrick versucht sich als erst 15-jähriger in der Mannschaft der “Alten”. Weiters stieß ein altgedienter RSCler wieder dazu: Max Förster. Zuguterletzt wurde auch noch Markus Wallner geholt, der mit einigen schon länger gut befreundet ist, und nun auch am Platz uns beistehen wird. Ebenfalls wieder ins Training eingestiegen ist Rudi Pfeffer, der nach seiner schweren Verletzung fast 2 Jahre pausieren mußte – wir hoffen, daß er bald wieder voll fit ist und den Kasten sauber halten kann. Ebenfalls wieder ins Training eingestiegen ist Herbert Pohl, der ebenfalls nach einer langwierigen Verletzung lange pausieren mußte.
Wir können auf die kommenden Aufgaben gespannt sein und hoffen, daß sich der eine oder andere mal in der WAF Gruabn verirrt, um die letzten Sommersonnenstrahlen zu geniessen und uns anzufeuern.
Start in die neue Saison
Routine triumphiert über Jugend
Im letzten Spiel der Saison galt es das 3:4 aus der Hinrunde gegen RFC aufzuholen. Die Vorzeichen standen gut, da fast alle Spieler fit waren, jedoch waren durch den Verkehr 4 Startspieler im Verkehr stecken geblieben und nur eine etwas verspätete Anpfiffzeit lies die Wunschelf für diesen Tag von Werner doch komplett auflaufen.
Von Anfang an ging der RSC konzentriert ans Werk und die ersten Chancen liessen nicht lange auf sich warten, der Ball wollte aber noch nicht über die Linie. Fast wäre dann sogar das 0:1 nach einem Mißverständnis zwischen Georg und MIchi passiert, doch der Gegner brachte den Ball nicht im leeren Tor unter. Fast im Gegenzug fiel dann nach einem Freistoß das erlösende 1:0 durch Peter. Mit diesem Stand ging es dann auch in die Pause.
Nach Wiederbeginn plätscherte das Spiel dahin und erst ein Ausputzer von Woolf, der jedoch plötzlich Dank mithilfe des gegnerischen Tormannes im Netzt landete, lies alle wieder aufwachen und die Gäster versuchten nun mit einer offensiveren Taktik das Spiel noch zu drehen. Allerdings gelang unserer Elf das 3:0 nachdem die RFCler vergeblich einen Handselfmeter reklamierten (den aber weder der Schiedsrichter noch der genau daneben stehende Assistent sah) und damit mehr beschäftigt waren als zu verteidigen.
Das 3:1 war dann nur mehr Ergebniskosmetik auch wenn in den letzten 10 Minuten versucht wurde auf unser Tor einzurennen – hochkarätige Chancen blieben aber aus und der RSC konnte das Ergebnis sicher nachhause spielen.
Danach lies Buddha eine Kiste Bier noch in der Kabine springen. Bei der Saisonabschlußfeier im Club Berlin durfte dann auch der Obmann persönlich eine Runde zahlen, da er auch noch Geburtstag feierte. Alles in allem ein gelungener Abend und ein toller Abschluß für eine tolle Saison.
In welcher Liga wir nächstes Jahr spielen werden entscheidet sich kommenden Dienstag, fix ist nur der Gegner für die 2. Cuprunde in der 1. Septemberwoche: Torpedo Schmelz.
Cupmatch beendet Serie
Nach dem 3:1 Sieg in der letzten Runde der Meisterschaft hatte der RSC 2 Wochen Pause, die er sichtlich nicht mit trainieren verbrachte. Denn das Auftreten in der 1. Halbzeit gegen Royal Rainer war inferior. Und man konnte froh sein, nur 0:2 hinten zu sein. Die Standpauke des Trainers half aber und das Spiel begann für den RSC mit 45 Minuten Verspätung.
Plötzlich wurde gelaufen, Löcher gestopft und auch der Anschlußtreffer durch Otto – der endlich wieder fit ist – erzielt. Auch danach spielte man endlich Fußball und es schien nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt. Doch der RSC hatte die Rechnung ohne den Gegner gemacht der plötzlich wieder mit einem Doppelschlag auf 4:1 stellte.
Der einsetzende Regen dürfte dann aber doch noch die letzten Geister beflügeln und Peter Winkler sollte in den letzten 10 Minuten noch 2 mal erfolgreich sein, ehe in der 85. Minute ein schwerer Hagelschauer das Spiel vorzeitig beendete.
Fazit: Ein Schuß vor den Bug, denn es gibt noch ein Rückspiel in der WAF Gruabn, bei dem aufgrund der letztlich doch nur knappen Niederlage mit 3 Auswärtstoren ein Sieg reicht. Insofern ist die Serie theoretisch zu Ende, aber der Aufstieg noch in Griffweite.
Platz 3 fixiert
Gegen die Krügerl United ging es am Kinkplatz gestern um den 3. Platz in der Abschlußtabelle. Obwohl nur mehr 11 Spieler und Jörg, der – Zitat: nur reingeht, wenn einer stirbt- selbst eigentlich nicht einsatzfähig war, aufgeboten werden konnten, machte Werner wieder mal mit einer ausgeklügelten Strategie dem Gegner das Leben schwer.
So gelangen Peter Winkler in den ersten 45. Minuten 2 Tore und der Gegner fiel vorallem durch Raunzen und nicht jugendfreie Wortwahlen auf. Vielleicht sollten sich die “älteren” Spieler an den Jungen von Krügerl ein Beispiel nehmen, dann würd man vielleicht auch Fußball spielen. So aber fiel es uns nicht schwer das 2:0 in die Pause zu bringen.
Nach der Pause verflachte das Spiel immer mehr. Krügerl kam zwar zu einigen Halbchancen, zählbares war aber nicht dabei. Im Gegenteil nach einem perfekt gespielten Konter über Gerd und Sigi netzte der Autor der Zeilen selbst ein, der – nachdem er bereits beim nicht immer optimal pfeifenden Schiedsrichter rot gefährdet war – in der 2. Hälfte als Stürmer brillieren durfte.
Somit ist der 3. Platz fixiert, das letzte Spiel nur mehr Draufgabe auf eine fast perfekte Frühjahrssaison und dem Abschlußfest steht nichts mehr im Wege – das Bier ist bereits finanziert.
Kampfsieg gegen Salzachsturm
Das Platzderby gegen Salzachsturm geht sicher nicht in die Geschichte als gutes Spiel ein. Zu verkrampft agierte der RSC über 90 Minuten. Doch ein Freistoß aus 35 Metern von Mike, dem mit Abstand besten RSCler heute brachte die 1:0 Führung, die Peter Winkler vor der Pause sogar noch ausbauen konnte. Der seit langem erstmals wieder im Sturm aufgestellte, nutze einen Abwehrfehler und umkurvte in der Folge den Tormann und schob ins leere Tor ein.
Überlegener Mannschaftserfolg
Im Gegensatz zu Frankies Toren in der Vorwoche oder Ottos vor 2 Wochen stand diesmal die Mannschaft im Mittelpunkt dieses überlegenen Sieges. Nicht weniger als 5 Torschützen traten beim 6:1 gegen Breitenfeld in Erscheinung.
Von Anfang an versuchte der RSC, der mit dem starken Wind im Rücken offensiv spielen konnte, den Gegner hineinzudrücken und kein Kombinationsspiel aufkommen zu lassen, was recht gut gelang. Sigi erlöste dann auch mit dem 1:0 die Fans am Rand durch einen Weitschuß.
Einige sehenswerte Kombinationen liesen die Zunge von Trainer Werner schnalzen und Otto und Jörg erzielten vor der Pause die Treffer 2 und 3.
Nach der Pause war es abermals Otto, Peter Winkler und erstmals auch Peter Wiedner, die die 6 Tore erzielten, ehe Die Gäste aus Breitenfeld aus abseitsverdächtiger Position kurz vor Schluß doch noch eine Ergebniskosmetik vornehmen konnten.
Einziger Wermutstropfen bleibt aber die wohl schwerere Verletzung von Otto, der sich mit der 2. Halbzeit ohne Fremdeinwirkung wahrscheinlich einen Muskelfaserriß zuzog und wahrscheinlich länger ausfallen wird.
Aber jetzt ist mal 3 Wochen Zeit, und einige Wehwechen werden sicher kuriert werden können.
RSC stürzt Tabellenführer
Mit einem nicht erwarteten 4:0 blieb man auswärts gegen die Rebel Athletics erfolgreich und ist somit die einzige Mannschaft die den beiden Fixaufsteigern eine Niederlage zufügen konnte.
Doch es begann nicht optimal, die Dressen blieben im Stau stecken, einige Absagen zwangen den Ersatzgoalie ein Feldleiberl anzuziehen und zuguterletzt blieb bei Otto der Wecker stumm, wodurch er erst in der 2. Halbzeit helfen konnte.
Aufgrund der bekannt starken Mannschaft der Rebel stellte Trainer Werner Lederer die Abwehr um und begann mit einer 3er Kette und zwei defensiven Mittelfeldspielern. Diese Taktik ging voll auf und man lies so gut wie keine Chance zu, war aber auch im Konter nur ansatzweise gefährlich. Fast logisch war daher das 0:0 zur Pause.
Endlich war Otto da und begann in der gegnerischen Verteidigung wie gewohnt umzurühren. Da beim Gegner unerwartet viele Spieler fehlten und daher eine stark geschwächte Elf am Feld stand traute sich der RSC im Laufe des Spieles immer mehr zu und die Räume die sich plötzlich durch Ottos Vorstöße öffneten wurden von Franky gleich 3mal eiskalt genutzt.
Doch plötzlich sollte der sehr gute Schiedsrichter das Spiel wieder spannend machen und gab einen Elfer, den nicht mal der Gegner glauben konnte. Doch Buddha spielte wie in seinen besten Zeiten und parierte sowohl den Elfer, als auch BEIDE Nachschüsse. Auch in Folge versuchten die Athletics ein Tor zu erzielen , doch entweder blieb man in der souveränen Abwehr hängen oder fand in Wolferl, der einige “unhaltbare” rausfischte, seinen Meister.
Zuguterletzt gelang dann aus einem Konter noch das 4. Tor durch Peter Zwickl, der endlich sein Premierentor für den RSC feiern konnte. Otto hatte zwar auch noch 2 Riesenchancen freundete sich aber heute lieber mit der Torstange an.
Ein nicht erwarteter (und schon gar nicht in dieser Höhe) Sieg, der uns dem noch realitischen Ziel Platz 3 wieder näher bringt.
Gerechtes X im Kampf um Platz 3
Gestern mußten wir unseren Heimplatz aus Terminproblemen mit dem Rasen in Strebersdorf tauschen, was sich als Nachteil herausstellen sollte. Inter Meidling hatte nämlich in der Offensive Raketen aufgeboten, die unserer Abwehr vorallem in der ersten Halbzeit immer wieder große Probleme bereitete.
So ging der Gegner bereits nach 3 Minuten kurz nach der ersten Riesenchance für den RSC im Konter in Führung. Doch Goalgetter Otto glich nur wenige Minuten später wieder aus und setzte noch einen drauf, wodurch der RSC erstmals in Führung ging.
Eine taktische Umstellung in der Abwehr sollte für mehr Stabilität sorgen, doch noch vor der Pause fiel der Ausgleich.
Nach dem Seitenwechsel gelang direkt nach dem Anstoß eine Traumkombination zwischen Peter Zwickl, Patrick und dem zum 3. Mal erfolgreichen Otto. Der RSC stand nun auch defensiv besser, wohl weil auch dem Gegner langsam aber sicher die Luft ausging. Trotzdem schaffte Inter Meidling kurz danach, nach einem fragwürdigen Elfmeter (alle bis auf den Schiedsrichter – der aber ansonsten tadellos pfiff – waren sich einig, daß das Foul ausserhalb des Strafraums passierte), den Ausgleich.
Nun wollten beide Mannschaften den Sieg aber auch mit aller Gewalt ein Gegentor verhindern, wodurch das Spiel immer mehr in einem Kick and Rush versandetet. Beide Vereine hatten noch die eine oder andere Möglichkeit, es blieb aber beim 3:3, was keiner Mannschaft wirklich hilft, dem RSC aber weiterhin Platz 3 beschert.
Nächste Woche geht es gegen die Rebel Athletics, und der RSC ist ja bekannt dafür, sich mit der Aufgabe zu steigern. Mal sehen, ob wir die zweiten sind, die den Rebels Punkte abnehmen können.
Otto (fast) Maximale
4 aus 5 – keine schlechte Bilanz in der ersten Halbzeit für unseren Wintereinkauf Otto Hiebel. Die erste Chance hat er noch vergeben, aber danach traf er wie am Fließband gegen die Lateinamerikaner, die diesmal die Gegner waren.
Nach anfänglicher Nervosität gegen zunächst nur 8 Gegenspieler, erfing man sich durch die ersten beiden Treffer innerhalb kurzer Zeit. Ein Elfmeter sollte schon die Vorentscheidung bringen, doch Patrick hatte den Tormann vergessen und sowohl den Elfer als auch den Nachschuß direkt auf ihn geschossen. Insgeheim wollte er jedoch den Hattrick von Otto nicht zerstören, der dann mit seinen nächsten beiden Toren zum 4:0 Pausenstand einnetzte. Weiterlesen
Es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft…
Dieses Motto hat der RSC heute eindrucksvoll bewiesen. Mit dem wirklich letzten Aufgebot empfing man daheim den Tabellendritten Semper Wien. Sogar 3 Leute, die nicht mehr wirklich zum Stamm gehören wurden reaktiviert um überhaupt 11 Startspieler zu haben. Immerhin konnte man sich den Luxus eines Ersatztorhüters leisten, der später sogar noch als Feldspieler eingewechselt werden sollte.
Das Spiel begann mit einer starken Phase von Semper Wien, der RSC kam kaum über die Mittellinie, wirklich große Chancen boten sich den jungen Gegnern allerdings keine und wenn doch mal Gefahr herrschte war Buddha zur Stelle. Mit der Zeit erfing sich der RSC und ging entgegen dem Spiel nach einem weiten Ausschuß von Buddha und dem Schuß von Crouch in Führung.
Doch dieses 1:0 währte nicht lange und Semper kam nach einem satten Schuß ins Eck zum Ausgleich. Bis zur Pause passierte dann bis auf einen Heber von Peter über Tormann und Tor nicht mehr viel.
Nach der Pause ein unverändertes Bild. Die Kräfte liessen beim RSC immer mehr nach, man merkte das einige Spieler nicht mehr im Training stehen und die Rote Karte von Culty nach einem Foul als letzter Mann war die fast logische Konsequenz. Doch die Chancen, die sich Semper Wien nun boten, konnten nicht verwertet werden.
Plötzlich raste Otto aus Tschechien heran und ließ sich die letzten 30 Minuten einwechseln, was wieder etwas mehr Schwung in die Offensive brachte. Und als alle schon an ein 1:1 dachten geschah das unvermutete. Rainer, für die letzten 10 Minuten ins Spiel gekommen, warf zu Jörg, der mit seinem Körper einen Spieler stehen lies, mit einem Aussenristpaß den gegnerischen Verteidiger überhob und damit ideal Otto bediente, der alleine aufs Tor zog und mit der Klasse eines ehemaligen Torschützenkönigs der 1. Klasse WFV zum 2:1 Sieg einnetzte.
Die Schlußoffensive von Semper WIen kam zu spät und so konnte der RSC als klar glücklichere Mannschaft den Platz verlassen. Auch eine zweite Weisheit die besagt, das man Tore, die man nicht schießt bekommt, bewahrheitete sich hiermit. Und zuguterletzt: Im Leben gleicht sich immer alles aus, das Pech das wir im Herbst hatten, kam uns nun in Form des Glücks in diesem Spiel zurück.
